Sofortige Unterstützungsmaßnahmen wie Kurzarbeitsentschädigung und Lohnfortzahlung wurden angepasst. PwC erklärt, welche Auswirkungen dies auf die Lohnbuchhaltung hat. Mit der Kurzarbeitsentschädigung will der Bundesrat Entlassungen bei vorübergehender Arbeitsbelastung vermeiden. Dieses Instrument wurde in früheren Krisen eingesetzt und half vielen Unternehmen, zu überleben und Massenentlassungen oder Schließungen zu vermeiden. Die Mitarbeiter müssen dem jedoch zustimmen. Kurzarbeit kann nicht rückwirkend angewendet werden. Sind die Bedingungen für Kurzarbeit erfüllt (siehe unten), so deckt die Arbeitslosenversicherung bis zu einem gewissen Grad und während eines bestimmten Zeitraums das Gehalt der Arbeitnehmer ab, die von verkürzten/ausgesetzten Arbeitszeiten betroffen sind. Das entlastet die Arbeitgeber finanziell. NEU: Mitarbeiter müssen zum Zeitpunkt der Voranmeldung nicht mehr auf dem Formular „Zustimmung für Kurzarbeit“ zustimmen. Es genügt nun, die Bestätigung des Arbeitgebers auf dem Voranmeldungsformular zu erhalten, dass die Arbeitnehmer der Kurzarbeit zustimmen.

Die Einwilligungserklärungen des einzelnen Arbeitnehmers müssen jedoch spätestens mit dem Vergleich bei der Arbeitslosenkasse eingereicht werden. Stimmen die Arbeitnehmer nicht zu, muss der Arbeitgeber grundsätzlich weiterhin uneingeschränkte Arbeit anbieten und im schlimmsten Fall aus wirtschaftlichen Gründen eine ordentliche Kündigung riskieren. Arbeitnehmer, die ihre Beschäftigung aus persönlichen Gründen wie Krankheit, Angst vor der Ansteckung mit dem Virus oder familiären Verpflichtungen (z. B. Betreuung eines kranken Familienmitglieds oder von Kindern nach Schließung von Schulen und Kindertagesstätten) aussetzen, haben keinen Anspruch auf Kurzarbeit. Die Kurzarbeitsentschädigung kann für maximal zwölf Monate (vollständig oder begonnen) ab einem Zeitraum von zwei Jahren gezahlt werden. Ein Anspruch ist für maximal drei Monate gültig und muss verlängert werden, wenn der Verlust der Arbeit anhält. Unternehmen mit einer Arbeitsermäßigung von mehr als 85 % können nur für maximal vier Monate eine Entschädigung erhalten.

Um den Zugang zu Kurzarbeit zu erleichtern, hat der Bundesrat darüber hinaus beschlossen, dass Arbeitnehmer ihre Überstunden nicht mehr reduzieren müssen, bevor arbeitgeberische Inanspruchnehmen an Kurzarbeit erhalten. Hinsichtlich der Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um für Kurzarbeit in Frage zu kommen, und zu seinem Verfahren hat der Bundesrat gewisse Lockerungen eingeführt. Art der Arbeitsunfähigkeit Der Grund für die Arbeitsunfähigkeit muss genau angegeben werden: Entweder bezieht es sich um krankheitsbedingt fehlende Arbeit (Art. 324a Schweizerischer Obligationenrecht) oder der Arbeitgeber ist nicht in der Lage, Arbeit anzubieten (Art. 324 Schweizerischer Obligationenrecht). Derzeit gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob die Arbeitsunfähigkeit eines Elternteils aufgrund geschlossener Schulen und Kindertagesstätten unter Art. 324a des Schweizerischen Obligationenrechts. Ob eine Gehaltskürzung zulässig ist, bei der der Arbeitnehmer nachweislich schuldhaft ist, hängt von der Art der Abwesenheit ab. Erst wenn der Arbeitgeber alle Parameter geklärt hat, kann er garantieren, dass die Verarbeitung in der Lohnbuchhaltung korrekt erfolgt. a. Berechnen Sie die wahrscheinliche Rate des Arbeitsplatzverlustes für jeden betroffenen Mitarbeiter.

Die verlorenen Arbeitsstunden müssen mindestens 10 % der Normalerweisearbeitszeit aller Arbeitnehmer betragen, die nach Abzug von bezahlten und unbezahlten Abwesenheiten Anspruch auf Kurzarbeitsleistungen haben. Wird die Tätigkeit der Arbeitnehmer des Unternehmens aufgrund von Maßnahmen der Behörden oder anderer Umstände, die außerhalb der Kontrolle des Arbeitgebers liegen, oder aus wirtschaftlichen oder zyklischen Gründen ausgesetzt oder eingeschränkt (z. B.